Deutsche Bank 24 verlangt eine Gebühr
Banken rücken von Geldkarte ab

Die von den Banken seit geraumer Zeit ausgegebenen aufladbaren Geldkarten haben sich offenbar nicht als durchschlagender Erfolg erwiesen. Die Dresdner Bank will sogar keine neuen Geldkarten mehr herausgeben.

wiwo/ap MÜNCHEN. Die mittlerweile zum Allianz-Konzern gehörende Dresdner Bank hält das Experiment sogar schon für gescheitert. "Das System ist für Kunden und Banken nicht tragfähig", sagte ihr Sprecher Karl-Friedrich Brenner dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Als Konsequenz will das Institut keine neuen Karten mit dem Geldspeicherchip mehr ausgeben.

Bundesweit besitzen nach Angaben der Dresdner Bank 42 000 ihrer insgesamt 1,8 Millionen Kunden die Geldkarte. Nur 5 000 davon hätten sie auch genutzt, hieß es weiter.

Aber auch die Deutsche Bank 24 sieht die Geldkarte der Meldung zufolge nicht mehr als lukrative Einnahmequelle. Von den vier Millionen Kunden nutzten sie nach Bankangaben nur 1,5 Prozent, schrieb das Nachrichtenmagazin. Neuerdings gebe es bei der Deutschen Bank 24 den goldenen Chip nur noch auf einer Extrakarte gegen Gebühr.

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