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Deutsche Bank baut Führungsgremium 'Group Executive Committee' um

Die Deutsche Bank baut wie erwartet ihr Führungsremium "Group Executive Committee" (GEC) um. Die Sparte "Corporate and Investment Bank" (CIB) werde in Zukunft gemeinsam von Michael Cohrs sowie Anshu Jain geleitet, teilte die größte deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Bisher war nur Cohrs für das Segment zuständig. Dem Bereich "Private Clients and Asset Management" stehen künftig gemeinsam Kevin Parker, Pierre de Weck sowie Rainer Neske vor. Zudem schafft die Deutsche Bank für Deutschland mit dem "Management Committee Germany" ein neues Gremium, das Jürgen Fitschen leiten wird.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank baut wie erwartet ihr Führungsremium "Group Executive Committee" (GEC) um. Die Sparte "Corporate and Investment Bank" (CIB) werde in Zukunft gemeinsam von Michael Cohrs sowie Anshu Jain geleitet, teilte die größte deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Bisher war nur Cohrs für das Segment zuständig. Dem Bereich "Private Clients and Asset Management" stehen künftig gemeinsam Kevin Parker, Pierre de Weck sowie Rainer Neske vor. Zudem schafft die Deutsche Bank für Deutschland mit dem "Management Committee Germany" ein neues Gremium, das Jürgen Fitschen leiten wird.

Fitschen werde zudem Leiter des Bereichs "Regional Management". Im Segment Pcam rückt Kevin Parker für Tom Hughes an die Spitze des Bereichs Vermögensverwaltung ("Asset Management"). Der bisherige "Asset Management"-Chef bleibe zwar im "Group Executive Committee", nehme aber aus familiären Gründen eine Auszeit.

Im "Group Executive Committee" sind nach Angaben der Bank neben den Mitgliedern des Konzernvorstands die Vorstände aus den Konzernbereichen vertreten. Das Komittee analysiert die Entwicklung der Geschäftsbereiche, erörtert konzernstrategische Fragen und erarbeitet Empfehlungen, die dem Vorstand zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden. Im GEC umfasst neben den vier Konzernvorständen sieben weitere Manager der Bank.

Die Aufgaben im vierköpfigen Vorstand sind von den Veränderungen im GEC nicht betroffen.

Deutsche Bank-Vorstandssprecher Josef Ackermann sagte: "Mit diesen neuen Verantwortlichkeiten im Group Executive Committee werden wir die Leistungen für unsere Kunden verbessern und das Gewicht der Regionen im GEC stärken. In Deutschland haben wir eine Struktur geschaffen, die durch die enge Koordination aller Bereiche einen verbesserten Auftritt in unserem wichtigen Heimatmarkt sicherstellt."

Ackermann sieht durch die Zuordnung sich ergänzender Geschäftseinheiten und die Straffung der Führungsstruktur Ertrags- und Kostensynergien erschließen. "Damit verfolgen wir konsequent den Weg, unser erklärtes Ziel einer bereinigten Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25 % bis Ende 2005 zu erreichen", sagte der Vorstandssprecher.

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