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Deutsche Bank ordnet Vermögensverwaltung neu - Details 2005

Deutsche Bank stellt Vermögensverwaltung neu auf - Details 2005 =

Deutsche Bank stellt Vermögensverwaltung neu auf - Details 2005 =

dpa-afx FRANKFURT/MAIN. Die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank soll neu ausgerichtet werden. Genaue Angaben, etwa zu einem möglichen Stellenabbau und künftigen Wachstumszielen, würden erst gegen Ende des ersten Quartals 2005 gemacht, sagte Kevin Parker, der neue Verantwortliche für den Bereich Vermögensverwaltung weltweit, am Montag in Frankfurt. Das Management der zuletzt ertragsarmen Sparte wurde bereits neu nach Regionen und Produkten aufgestellt. Das Europa-Geschäft soll künftig nicht mehr von London, sondern von Frankfurt aus gesteuert werden.

In Großbritannien hatte die Deutsche Bank in den vergangenen Monaten hohe Abflüsse im Fondsgeschäft mit institutionellen Anlegern hinnehmen müssen. "Das wollen wir stoppen", sagte Parker, ohne Details zu nennen. Die Fondstochter DWS, Marktführer in Deutschland und Europa, soll künftig ihr Augenmerk auch verstärkt auf Asien richten.

Zur Produktpalette der Vermögensverwaltung, für die weltweit rund 5 000 Beschäftigte arbeiten, zählen neben den klassischen Renten und Aktien auch Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und Hedge Fonds. Im Bereich der festverzinslichen Anlagen gehört die Deutsche Bank zu den Top drei weltweit. Insgesamt werden Vermögen im Wert von 560 Mrd. Euro verwaltet.

Analysten rechnen im internationalen Investmentbanking und der Vermögensverwaltung des Finanzinstituts mit einem weiteren deutlichen Stellenabbau. Die Deutsche Bank hatte in der vergangenen Woche vorzeitig bekannt gegeben, in Deutschland vor allem in der Verwaltung unterm Strich 1920 Jobs zu streichen.

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