Deutsche Bank plant drastische Neustrukturierung: Mehr Macht für Ackermann

Deutsche Bank plant drastische Neustrukturierung
Mehr Macht für Ackermann

Die Deutsche Bank steht vor einer drastischen Neustrukturierung. Der designierte Vorstandssprecher Josef Ackermann wird seine Position deutlich stärken und mehr Macht haben als seine Vorgänger. Die übrigen Vorstände werden dagegen an Einfluss verlieren. Zudem ist geplant, den achtköpfigen Vorstand zu verkleinern.

FRANKFURT/M. Nach Informationen des Handelsblatts wird die Bank ein Executive Committee nach US-Vorbild als neues Führungsgremium einführen. Das neue Komitee, das Ackermann leiten wird, soll künftig die Entscheidungen im Tagesgeschäft fällen. Auf dieser Ebene wird die Verantwortung für Investment-Banking, Firmenkundengeschäft sowie Privatkunden und Vermögensverwaltung zusammengefasst.

Um das Aktienrecht nicht zu verletzen, wird es auch künftig einen Vorstand geben, der ein Veto gegen Entscheidungen des Komitees einlegen kann. Das deutsche Aktienrecht schreibt vor, dass die Vorstandsmitglieder alle Entscheidungen gemeinschaftlich treffen müssen. Ackermann hatte sich dagegen für einen starken Mann an der Konzernspitze nach dem Vorbild eines angelsächsischen Chief Executive Officers (CEO) ausgesprochen. Damit verabschiedet sich die Bank von der Tradition der konsensorientierten Führung.

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