Deutsche Bank senkt Empfehlung für Infineon-Aktie
Analysten stufen Infineon mehrfach herunter

Die Aktie des Chipherstellers verlor am Vormittag nach mehreren Zurückstufungen um 6,89 Prozent auf 8,65 Euro.

LONDON/FRANKFURT. Die Analysten der Deutschen Bank haben am Montag ihre Empfehlung für die Infineon-Aktie aus Bewertungsgründen auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Als Kursziel nannten die Analysten neun Euro. Der Wert der Aktie hatte sich jüngst nach dem Jahrestief bei fünf Euro im Oktober nahezu verdoppelt, hieß es.

Ebenfalls heute hatten Analysten von Goldman Sachs nach Informationen aus Marktkreisen die Aktien des Chipherstellers auf "In-Line" von zuvor "Outperform" zurückgestuft.

Die Gewinnprognose je Aktie werde auf 0,44 Euro von 0,61 Euro für das laufende Jahr zurückgenommen, hieß es aus den Kreisen am Montag. Für 2003 werde ein Gewinn von 0,11 Euro nach zuvor 0,21 Euro je Aktie erwartet. Goldman Sachs habe ihre Entscheidung mit den schlechten Aussichten für den DRAM-Markt begründet, hieß es. Infineon hatte wegen des Preisdrucks bei Speicherchips seine Verluste im Schlussquartal 2001/02 ausgeweitet.

Das Investmenthaus Morgan Stanley erwartet beim Chiphersteller Infineon für 2003 hingegen einen geringeren Verlust je Aktie als bislang von den Analysten angenommen.

Die Prognose für den Verlust je Aktie für 2003 liege nun bei 0,33 Euro nach zuvor geschätzten 0,57 Euro, teilte Morgan Stanley mit. Die Geschäftszahlen im vierten Quartal seien innerhalb der Erwartungen gewesen, hieß es zur Begründung. Zudem werde eine höhere Effizienz bei der Herstellung von DRAM-Chips erwartet. Die Bewertung der Aktien liege aber weiterhin bei "Underweight".

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