Deutsche Bank spendet fünf Millionen Euro
Hilfen aus der Wirtschaft laufen an

Für die vom Hochwasser betroffenen Menschen formiert sich nun auch die finanzielle Hilfe von Privatwirtschaft und Verbänden.

Reuters BERLIN. Die Deutsche Bank teilte am Donnerstag in Frankfurt mit, sie spende 5 Mill. Euro. Beim Deutschen Roten Kreuz in Berlin hieß es, man stelle zunächst eine Million Euro an Soforthilfe zur Verfügung. Der Pharmakonzern Roche erklärte, die deutschen Roche-Niederlassungen hätten finanzielle und medizinische Hilfen im Wert von über einer Million Euro zugesagt. Zuvor hatten bereits auch andere Firmen Geldspenden teils in sechsstelliger Höhe angekündigt. Zudem hatten Elektrogerätehersteller den vom Hochwasser Betroffenen vergünstigte Preise in Aussicht gestellt. Darüber hinaus hatten Firmen auch erklärt, Mitarbeiter hätten sich spontan an Geldsammlungen beteiligt.

Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann teilte mit: "Angesichts des ungeheuren Ausmaßes der Schäden und der existenziellen Not gilt unsere aktive Solidarität und Sympathie den Opfern und Betroffenen der Jahrhundertflut." Beim DRK hieß es, bereits am Wochenende solle mit der Auszahlung der Gelder begonnen werden. Roche will neben einer Geldspende im Volumen von 500 000 Euro insbesondere Medikamente gegen drohende Infektionen zur Verfügung stellen. Zum Teil richteten die Unternehmen auch Spendenkonten ein.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte jüngst nach einer Besichtigung der Hochwasserschäden in Ostdeutschland gesagt, er wünsche sich eine umfassenden Spendenaktion für die Betroffenen. Nach seiner Einschätzung gehen die Schäden durch das Hochwasser allein in Deutschland in die Milliarden. Die Regierung hat bereits Soforthilfen in dreistelliger Millionenhöhe auf den Weg gebracht.

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