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Deutsche Bank übernimmt Mehrheit von Senator - Kapitalerhöhung erfolgreich

Die insolvente Filmgesellschaft Senator Entertainment hat eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und ist damit in der Sanierung einen Schritt weitergekommen. Insgesamt wurden 10,36 Mill. Aktien zum Stückpreis von einem Euro gezeichnet, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Den Großteil der Aktien erwarb die Deutsche Bank < DBK.ETR, die damit die Mehrheit bei Senator übernahmen.

dpa-afx BERLIN. Die insolvente Filmgesellschaft Senator Entertainment hat eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und ist damit in der Sanierung einen Schritt weitergekommen. Insgesamt wurden 10,36 Mill. Aktien zum Stückpreis von einem Euro gezeichnet, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Den Großteil der Aktien erwarb die Deutsche Bank < DBK.ETR, die damit die Mehrheit bei Senator übernahmen.

Die Deutsche Bank hält nun 71,9 Prozent und könnte ihre Beteiligung weiter ausbauen. Nach Angaben der Berliner Traditionsfirma sollen Verbindlichkeiten in Eigenkapital übergewandelt werden. Durch die Sachkapitalerhöhung könnte die Beteiligung an Senator auf über 80 Prozent steigen. Die dafür nötigen Beschlüsse sollen auf der geplanten Hauptversammlung im November fallen.

Die Senator Entertainment AG ("Das Wunder von Bern", "Good Bye, Lenin!") hatte im April dieses Jahres nach massiven Abschreibungen auf Lizenzen und Beteiligungen mit drei deutschen Töchtern Insolvenz anmelden müssen. Im Juni wurde bereits ein Kapitalschnitt beschlossen. Laut früheren Angaben soll die Sanierung noch bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Der Deutschen Bank kommt dabei als größtem Gläubiger eine Schlüsselrolle zu.

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