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Deutsche Bank: Umstrukturierung kostet kostet 2 600 Stellen

Die neue Zweiteilung der Deutschen Bank wird bis 2003 rund 2 600 der derzeit 89 000 Arbeitsplätze kosten. Eine Hälfte davon entfällt auf Deutschland, die andere vor allem auf London und New York, kündigte Konzernsprecher Rolf Breuer am Donnerstag in Frankfurt an.

dpa FRANKFURT/MAIN. "Dies ist aber kein neuer Trick zu rationalisieren", versicherte der Chef des größten deutschen Bankhauses. Vielmehr solle mit einer klareren Konzernstruktur ein neuer Wachstumsschub erreicht werden. Nach kräftigen Zuwächsen im lukrativen Investmentbanking sollen größere Sprünge nun auch im Geschäft mit Privatkunden und der Vermögensverwaltung erreicht werden. Auf diesen beiden Säulen mit Breuer sowie seinem designierten Nachfolger Josef Ackermann an den Spitzen wird die Deutsche Bank künftig stehen.

Bereits 2000 hat sich der Branchenprimus mit einem Rekordergebnis endgültig in die Weltspitze der Finanzwirtschaft katapultiert. Der Vorsteuergewinn sprang um 75 % auf mehr als 6,7 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss sogar um 102 % auf 4,9 Mrd. Euro. Die Aktionäre sollen durch eine abermals erhöhte Dividende von 1,30 (Vorjahr: 1,15) Euro profitieren.

Die Deutsche Bank und der Versicherungsriese Allianz verhandeln weiter über einen engeren Schulterschluss. Die Allianz sei vor allem an der Filialtochter Deutsche Bank 24 mit deren Vertriebsnetz interessiert. "Uns interessiert das Vertriebsnetz der Allianz", sagte Breuer. Diese Problematik klinge zwar simpel, sei aber tatsächlich sehr kompliziert. "Es müssen Hausaufgaben nach wie vor gemacht werden."

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