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Deutsche Bank verkauft US-Fondstochter Scudder für 55 Millionen Dollar

Die Deutsche Bank hat eine Sparte ihrer US-Fondstochter Scudder an den Vermögensverwalter Legg Mason Inc. verkauft. Die Deutsche Bank erhalte dafür 55 Mill. Dollar bei Abschluss der Transaktion sowie eine umsatzabhängige Einmalzahlung, teilte der Finanzkonzern am Mittwoch mit.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat eine Sparte ihrer US-Fondstochter Scudder an den Vermögensverwalter Legg Mason Inc. verkauft. Die Deutsche Bank erhalte dafür 55 Mill. Dollar bei Abschluss der Transaktion sowie eine umsatzabhängige Einmalzahlung, teilte der Finanzkonzern am Mittwoch mit. Ein Sprecher bestätigte damit einen entsprechenden Bericht in der "Börsen-Zeitung".

Die nach einem Jahr fällige Einmalzahlung könne bis zu 26,3 Mill. Dollar betragen. Bei der verkauften Sparte "Scudder Private Investment Counsel" handele es sich um eine Einheit von Anlageberatern und-verwaltern für besonders vermögende Familien. Sie verwaltet ein Vermögen von 5,8 Mrd. Dollar. Die Transaktion soll Ende Dezember wirksam werden.

Nach dem Bericht der "Börsen-Zeitung" passt die Unternehmensphilosophie von Scudder nicht mehr zum Konzept der Deutschen Bank für ihre Sparte Private Wealth, da die Amerikaner statt einer ganzheitlichen Vermögensberatung nur klassische Börsenprodukte verkauft hätten.

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