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Deutsche-Bank-Verluste überraschen ABN Amro nicht

Die niederländische Großbank ABN Amro wird wegen der im Nachrichtenmagazin "Spiegel" genannten Verluste der Deutschen Bank in den USA ihre Prognosen nicht revidieren. Im laufenden und im kommenden Jahr erwartet das Geldinstitut einen Gewinn je Aktie von 4,16 und 4,04 ?. Die Analysten bestätigten deshalb auch ihr Anlageurteil "Halten" (Hold) für die Deutsche Bank. Demnach erwarten die Experten, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten in einer Bandbreite von plus/minus 10 % schwanken wird.

dpa-afx FRANKFURT. Die Schwäche der Kapitalmärkte in Europa und den USA sei bereits in der Schätzung enthalten, stellten die Analysten in einer am Montag veröffentlichten Kurzstudie fest. Bereits im zweiten Quartal habe die Deutsche Bank in den USA im Privatbank-Geschäft Verluste verzeichnet. Niemand habe damit gerechnet, dass sich dies im dritten Quartal ändere.

Möglicherweise werde der Kurs jedoch von Gerüchten über die Ertragssituation belastet, bis die Gesellschaft Anfang November ihre Zahlen vorlege. Weil sich der Kurs im Vergleich mit weiteren Finanztiteln um rund 10 bis 15 % besser entwickelt habe, seien weitere Kursverluste kurzfristig nicht auszuschließen.

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