Deutsche Bank will Informationstechnologie-Infrastruktur des Privakundengeschäfts auslagern
Deutsche Bank wirft Rechner raus

Der Technologievorstand der Deutschen Bank, Hermann-Josef Lamberti plant, die Informationstechnologie-Infrastruktur sowie die EDV-Anwendungen des Privatkundengeschäfts Deutsche Bank 24, des Private Banking der Vermögenskunden sowie des Asset Managements auszulagern und an einen externen Dienstleister zu übertragen.

kt DÜSSELDORF. Über das Konzept soll am kommenden Montag in der Frankfurter Konzernzentrale entschieden werden. Geht der Deal durch, würde die Großbank auf strategische Elemente ihres IT-Kerngeschäfts verzichten - ein in der deutschen Bankenlandschaft bisher einmaliger Schritt.

Technologievorstand Lamberti liegen Offerten führender IT-Dienstleister vor, darunter Angebote der beiden Weltmarktführer IBM Global Services und EDS. Der Plan betrifft Volumina von je rund 350 Millionen Euro pro Jahr. Die Bank könnte so rund 15 Prozent der Kosten sparen.

Allerdings regt sich bereits bankintern Widerstand. Kritiker befürchten einen massiven Vertrauensverlust bei den Kunden, wenn externe Dienstleister für die Deutsche Bank nicht nur Rechner und Datennetze warten, sondern auch die Datenbanken mit den sensiblen Kunden- und Konteninformationen sowie den Geschäftsdaten der Bank betreiben.

Quelle: Wirtschaftswoche

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