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Deutsche Bankenwerte fester - Spekulationen wegen Abbey

(dpa-AFX) Frankfurt - Übernahmespekulationen haben laut Händlern die Aktien der deutschen Banken am Montag gestützt. Marktteilnehmer verwiesen auf die Meldung, wonach die britische Bank Abbey < ANL.ISE > < AYN.FSE > mit dem größten spanischen Geldinstitut SCH < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > eine Einigung über dessen Übernahmeangebot erzielt habe. HVB-Aktien < HVM.ETR > gewannen um 10.05 Uhr 1,31 Prozent auf 13,15 Euro, Commerzbank < CBK.ETR > zogen um 0,64 Prozent auf 14,05 Euro an. Das Papier der Deutschen Bank legte um 0,72 Prozent auf 58,63 Euro zu. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,20 Prozent auf 3.804,87 Punkte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Übernahmespekulationen haben laut Händlern die Aktien der deutschen Banken am Montag gestützt. Marktteilnehmer verwiesen auf die Meldung, wonach die britische Bank Abbey < ANL.ISE > < AYN.FSE > mit dem größten spanischen Geldinstitut SCH < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > eine Einigung über dessen Übernahmeangebot erzielt habe. HVB-Aktien < HVM.ETR > gewannen um 10.05 Uhr 1,31 Prozent auf 13,15 Euro, Commerzbank < CBK.ETR > zogen um 0,64 Prozent auf 14,05 Euro an. Das Papier der Deutschen Bank legte um 0,72 Prozent auf 58,63 Euro zu. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,20 Prozent auf 3.804,87 Punkte.

Der Nachricht könnte die "Übernahmefantasie" im gesamten Sektor antreiben, sagte ein Händler. Bankenanalyst Sebastian Reuter von Helaba Trust bestätigte diese Einschätzung. Banken, die als Übernahmeziele in Frage kämen, sollten in den nächsten Tagen profitieren können. Aktionäre hofften generell, dass im Zuge einer Übernahme mehr geboten werde als der aktuelle Kurs - daher stiegen die Aktien im Wert. Reuter wies zudem darauf hin, dass ein Zusammenschluss von Santander und Abbey National die erste größere grenzüberschreitende Fusion in Europa wäre.

Olaf Kayser von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) äußerte sich zurückhaltender. Es könne sein, dass nach den Meldungen "ein wenig Fantasie" in den Markt komme, die aber nicht überbewertet werden sollte. Er glaube nicht, dass eine der DAX-Banken kurzfristig auf die Liste für Übernahmen gesetzt würden. Mit der Integration eines großen deutschen Instituts handele sich eine Bank derzeit zu große Probleme ein, sagte Kayser.

Wie Abbey am Montag meldete, offeriert die Santander Central Hispano SA (SCH) sowohl eine Barzahlung als auch Aktien. Im Tagesverlauf werde dazu eine Mitteilung veröffentlicht. Am Sonntag hatte der SCH-Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung eine Übernahme-Offerte für Abbey National beschlossen. Mit einer Verschmelzung beider Geldhäuser würde am Börsenwert gemessen die viertgrößte europäische Bank und die achtgrößte der Welt entstehen./k

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