Deutsche Bewerbung gescheitert
Eishockey-WM 2007 findet in Russland statt

Russland (66 Stimmen) ist beim Halbjahreskongress des Eishockey-Weltverbandes IIHF auf der Mittelmeerinsel Kreta zum Ausrichter der Weltmeisterschaft 2007 gewählt worden. Der Deutsche Eishockeybund (16 Stimmen) scheiterte mit seiner Bewerbung.

HB HERSONISSOS. Schweden fiel mit nur elf Stimmen ebenfalls durch, Kanada hatte seine Bewerbung vor der Abstimmung zurückgezogen. Die deutsche Delegation war zuversichtlich mit einem fünfminütigen Image-Video über die Vorzüge der Bewerbung nach Hersonissos gereist.

Insgesamt elf Städte hatten im Vorfeld Interesse an der Ausrichtung von WM-Spielen gezeigt. Trotz der Enttäuschung zeigte sich DEB- Generalsekretär Franz Reindl nach der Abstimmungs-Niederlage als fairer Verlierer: "Russland hatte die WM im Jahr 2000 und war somit turnusmäßig vor uns dran. Somit ist die Entscheidung des Kongresses nachvollziehbar."

Der russische Verband hat in Kreta verlauten lassen, dass die Spielorte 2007 Moskau und St. Petersburg sein werden. Bisher hatte die WM in den vergangenen Jahren immer nur in einer der beiden Städte stattgefunden, Moskau war bisher vier Mal, St. Petersburg einmal WM- Ausrichter. Drei Mal hatte in Moskau die Sowjetunion den Titel gewonnen.

Zugleich wurde auf Kreta beschlossen, das olympischen Turnier 2006 in Turin mit zwölf Mannschaften auszutragen. Damit steht fest, dass die NHL-Profis wie zuvor von der nordamerikanischen Profi-Liga gefordert, keinen Sonderstatus eingeräumt bekommen. In Salt Lake City 2002 hatten 14 Mannschaften am Olympia-Turnier teilgenommen. Für Turin direkt qualifiziert sind die ersten acht Teams der Weltmeisterschaft 2004 in Prag. Dazu kommen neben Gastgeber Italien drei weitere Mannschaften, die bis Februar 2005 in einer zusätzlichen Qualifikation ermittelt werden. Das Turnier der Frauen wird in Turin unverändert mit acht Mannschaften gespielt.

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