Deutsche Börse
Going-Public-Grundsätze gelten ab Montag

Die Going-Public-Grundsätze, die die Deutsche Börse AG, Frankfurt, gemeinsam mit Vertretern von Banken, Emittenten, Investoren, Aktionärsschützern und IPO-Beratern entwickelt und am 16. Juli 2002 veröffentlicht hat, treten am Montag in Kraft.

vwd FRANKFURT. Wie die Deutsche Börse weiter mitteilte, stellen die Grundsätze Verhaltens- und Handlungsempfehlungen für Emittenten und Emissionsbegleiter dar und gelten für prospektpflichtige Aktienemissionen, deren Zulassung nach dem 1. September 2002 beantragt wird. Ziel der Grundsätze sei es, die Funktion des Prospekts als zentrales Informationsmedium für Anleger bei Börsengängen zu stärken sowie die Gleichbehandlung von privaten und institutionellen Anlegern sicherzustellen.

Die folgenden zwölf Banken werden jetzt die Anwendung der Going-Public- Grundsätze bei künftigen Börsengängen unterstützen: ABN AMRO Rothschild, Bank Vontobel, BW-Bank, Citigroup, Commerzbank, Credit Suisse First Boston, ING BHF-BANK, J.P. Morgan, Lehman Brothers, Morgan Stanley, Sal. Oppenheim und WestLB Panmure. Zuvor hatten dies bereits die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die DZ-Bank, Goldman Sachs, Merrill Lynch und UBS Warburg zugesagt. Ebenfalls unterstützen der Analystenverband German Association of Investment Professionals (GAIP) und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) die Going- Public-Grundsätze.

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