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Deutsche Börse schließt Übernahme von Clearstream nicht aus

Nach der Kündigung des Vorstandschefs wegen des Verdachts auf Geldwäsche beginnt die Spekulation über den Fortbestand des Tochterunternehmens.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Börse AG erwägt die komplette Übernahme ihrer 50-prozentigen Tochter Clearstream. Das erfuhr die Finanznachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch aus informierten Kreisen. Über das Thema werde diskutiert, hieß es.

Nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" vom Dienstag versucht die Deutsche Börse, das Finanzabwicklungsunternehmen durch einen Aktientausch zu übernehmen. Ein Sprecher der Börse lehnte eine Stellungsnahme zu diesen "Spekulationen" ab.

Gegen Clearstream ermittelt die Luxemburger Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Geldwäsche. Der Unternehmenschef Andre Lussi wurde nach Angaben des Clearstream-Ehrenpräsidenten Edmond Israel inzwischen seines Postens enthoben. Clearstream hatte zuvor erklärt, die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage und eine Klage wegen Verleumdung angekündigt.

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