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Deutsche-Börse-Tochter Clearstream von Geldwäsche-Vorwürfen freigesprochen

Die Abwicklungstochter der Deutschen Börse AG , Clearstream, ist von den Luxemburger Ermittlungsbehörden vom Vorwurf der Geldwäsche freigesprochen worden.

dpa-afx FRANKFURT. Die Abwicklungstochter der Deutschen Börse AG , Clearstream, ist von den Luxemburger Ermittlungsbehörden vom Vorwurf der Geldwäsche freigesprochen worden. Die Untersuchungen seien nach insgesamt drei Jahren abgeschlossen und die Vorwürfe ausgeräumt worden, teilte der Frankfurter Börsenbetreiber am Dienstag mit. Zu dem Schluss, dass es keine Hinweise auf systematische Geldwäsche bei Clearstream gebe, sei die Luxemburger Staatsanwaltschaft bereits im Juli 2001 gekommen, hieß es weiter.

Schwere Vorwürfe der Geldwäsche sowie des Missbrauchs von Sozialleistungen und Sondervergütungen von Mitarbeitern bei Clearstream waren zuerst in dem Anfang 2001 in Frankreich erschienenen Buch "Revelations" (Enthüllungen) und in dem ein Jahr später herausgegebenen Buch "La Boite noire" erhoben worden. Daran schlossen sich weitere Berichte in französischen und deutschen Zeitungen und Fernsehanstalten wie Canal+, NDR und WDR an. Die Deutsche Börse ging gegen die Vorwürfe gerichtlich vor und erwirkte unter anderem Wiederholungsverbote.

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