Deutsche Eisschnellläuferinnen schaffen es auf das Treppchen
Pechstein und Niemann-Stirnemann über 5000 Meter auf Platz zwei und drei

HB BERLIN. Die deutschen Eisschnellläufer laufen auch in der neuen Saison hinterher. Aber auch die Damen warten beim Weltcup in Heerenveen weiter auf einen Sieg.

Gunda Niemann-Stirnemann hat am Samstag erstmals nach ihrem Comeback im Eisschnelllauf-Weltcup wieder eine Platzierung unter den besten Drei geschafft. Die 37-Jährige aus Erfurt belegte beim Weltcup in Heerenveen über die 5000 Meter in 7:06,90 Minuten den dritten Rang. Den Sieg sicherte sich die Niederländerin Gretha Smit in Saison-Weltbestzeit von 7:05,11 Minuten vor Claudia Pechstein aus Berlin, die 7:05,77 Minuten benötigte. Fünfte wurde Anni Friesinger, die damit die Gesamt-Weltcupführung auf der Langstrecke (3000/5000 Meter) erfolgreich verteidigte.

«Für mich war es ein tolles Duell mit Anni», so Niemann-Stirnemann. «Es war die beste Partnerin, die ich mir wünschen konnte.» Claudia Pechstein lief im Aufeinandertreffen mit Jennifer Rodriguez (USA) zum Abschluss der Konkurrenz ein einsames Rennen gegen die Uhr und verpasste die von Gretha Smit ebenfalls im Alleingang erzielte Saison-Weltbestzeit nur hauchdünn. «Nach dem schwierigen Saisonanfang bin ich sehr zufrieden», sagte Pechstein. «Im Dezember werde ich die Unterdistanzen trainieren, um spritziger zu werden.»

Die deutschen Eisschnellläufer haben unterdessen Mittelfeldplätze über 1500 Meter belegt. Der durch eine leichte Erkältung gehandicapte Jan Friesinger aus Inzell kam in 1:49:75 Minuten auf den zwölften Platz. Der Erfurter Jörg Dallmann platzierte sich in 1:50:78 Minuten auf dem 16. Rang. Beide sicherten sich damit aber die weitere Zugehörigkeit zur A-Gruppe.

Erstmals nach zwei niederländischen Saisonerfolgen konnte der Russe Jewgeni Lalenkow gerade im niederländischen «Eisschnelllauf-Mekka» die Siegeserie der Lokalmatadoren brechen. In 1:47:46 Minuten verwies der 1500 Meter-Weltcupsieger die Lokalmatadoren Mark Tuitert (1:47:84), Ids Postma (1:48: 42) und Weltmeister Erben Wennemars (1:48:64) auf die Plätze.

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