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Deutsche fehlen wieder öfter krankheitbedingt

Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den Betrieben sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen.

ap BERLIN. Die Deutschen fehlen wieder öfter aus gesundheitlichen Gründen bei der Arbeit. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den Betrieben seien in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen, berichtet "Die Welt" unter Berufung auf die neueste Statistik des Bundesgesundheitsministeriums. Demnach fehlten die Arbeitnehmer 4,39 % der Sollarbeitszeit. Dies entspreche insgesamt 1,2 Mrd. Arbeitsstunden oder einer Fehlquote von 4,8 Arbeitstagen.

Am höchsten war die Krankenstandsquote laut Statistik im Februar, als die westdeutschen Beschäftigten 5,75 % der Sollarbeitszeit und die ostdeutschen Arbeitnehmer 6,08 % fehlten. Generell ist in den neuen Bundesländern die Quote mit 4,48 % der Sollarbeitszeit höher als in den alten Bundesländern (4,37 %). Im Westen fehlten die Männer (4,51 %) häufiger als die Frauen, im Osten waren dagegen die Frauen mit 4,52 % häufiger wegen Krankheit abwesend als die Männer (4,46 %). Verglichen mit den ersten sechs Monaten im Jahr 2000 stiegen die Krankenstände in diesem Jahr um 3,5 % an (2000: 4,24 % der Sollarbeitszeit).

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