Deutsche Hockey-Teams schießen sich für Halbfinale ein
Tore am laufenden Band

Die deutschen Hockey-Teams sind beim Europameisterschafts-Halbfinale sehr erfolgreich. Die Mannschaft um Trainer Bernhard Peters fuhr am Montag über Russland den fünften Sieg in Folge ein. Und die Damenmannschaft konnte sich auch durchsetzen.

HB BARCELONA. Die Titelverteidiger von Herren-Bundestrainer Bernhard Peters fuhren am Montag in Barcelona mit dem 8:1 (4:1) über Russland den fünften Sieg im fünften Spiel ein und gehen als Gruppensieger ins Semifinale. Dort treffen sie am Donnerstag (16.30 Uhr) auf England, am Montag 4:3-Sieger gegen Polen.

Die Damen-Auswahl von Markus Weise beseitigte ebenfalls mit einem 8:1 (4:0) über Italien letzte Zweifel am Weiterkommen. Als Zweite der Gruppe B hinter England müssen die Vize-Europameisterinnen nun am Donnerstag (11.30 Uhr) in der Vorschlussrunde gegen Titelverteidiger Niederlande, 2:1-Sieger gegen Gastgeber Spanien, antreten.

Beim Jubiläum von Björn Michel, der in seinem 300. Länderspiel sein 205. Tor erzielte, ließ der EM-Champion den Russen keine Chance. Zwar geriet Peters' Team nach einer Strafecke in Rückstand, doch nach 30 Minuten waren mit dem 4:1 die Kräfteverhältnisse gerade gerückt. Christoph Bechmann, Max Landshut (beide 2) sowie Christopher Zeller, Christoph Eimer, Matthias Witthaus und Michel trafen nach Belieben. Torhüter Christian Schulte wehrte noch einen Siebenmeter ab (61.).

"Das hat mir gefallen. Wir waren klar überlegen und haben uns nicht voll verausgaben müssen", meinte Peters zufrieden. Er hofft, dass der verletzte Leistungsträger Philipp Crone (Wadenzerrung) im "kleinen Finale" oder Endspiel am Samstag wieder mitwirken kann.

Dagegen war Markus Weise trotz des klaren Sieges sehr unzufrieden. "Die Italienerinnen waren erschreckend schwach, normalerweise hätten wir zweistellig gewinnen müssen. Die Chancenverwertung war schlecht und dann auch noch ein Gegentor - das ist inakzeptabel", merkte der Coach kritisch an. Indes bestanden am klaren Sieg nie Zweifel. In dem einseitigen Duell trafen Franziska Gude und Nadine Ernsting-Krienke (beide 2) sowie Natascha Keller, Cornelia Reiter, Denise Klecker und Anneke Böhmert für Deutschland. Den Gruppensieg sicherten sich die Engländerinnen, die am Samstag das Top-Spiel 5:1 gegen die DHB-Elf gewonnen hatten, durch ein ebenso ungefährdetes 3:0 über Irland.

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