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Deutsche Patienten verklagen US-Pharmakonzern Merck & Co wegen Vioxx

Nach dem Rückruf des Arthrose- und Rheumamedikaments Vioxx des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Inc. fordern jetzt auch deutsche Patienten Schadenersatz. Man prüfe zugleich, ob man sich einer US-Sammelklage anschließe, sagte der Berliner Anwalt Andreas Schulz der "Tagesschau".

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem Rückruf des Arthrose- und Rheumamedikaments Vioxx des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Inc. fordern jetzt auch deutsche Patienten Schadenersatz. Man prüfe zugleich, ob man sich einer US-Sammelklage anschließe, sagte der Berliner Anwalt Andreas Schulz der "Tagesschau". Er vertrete unter anderem die Angehörigen eines Verstorbenen, der fast drei Jahre lang Vioxx eingenommen hat.

Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" zufolge verursachte Vioxx auch in Deutschland zahlreiche Todesfälle. Die Einnahme des Präparats habe bei mindestens 2 500 Menschen zu Schlaganfällen, Thrombosen und Herzinfarkten geführt, sagte Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, dem Blatt. Ende September hatte der Hersteller, die US-Firma Merck, Vioxx wegen eines erhöhten Risikos von Herz- und Kreislauferkrankungen in einer Studie zurückgerufen.

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