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Deutsche-Post-Beteiligung an Österreichischer Post droht zu platzen

Der erhoffte Einstieg der Deutschen Post bei der Österreichischen Post droht zu platzen. Post-Generaldirektor Anton Wais sagte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe): "Ob wir privatisieren werden, ist Sache des Eigentümers, aber es besteht aktuell keine Notwendigkeit". Bislang galt Wais der "FTD" zufolge als Befürworter der Hereinnahme eines strategischen Partners.

dpa-afx HAMBURG. Der erhoffte Einstieg der Deutschen Post bei der Österreichischen Post droht zu platzen. Post-Generaldirektor Anton Wais sagte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe): "Ob wir privatisieren werden, ist Sache des Eigentümers, aber es besteht aktuell keine Notwendigkeit". Bislang galt Wais der "FTD" zufolge als Befürworter der Hereinnahme eines strategischen Partners.

Claus Raidl, ÖVP-Wirtschaftsberater und enger Vertrauten des österreichischen Kanzlers Wolfgang Schüssel, sehe nicht, "wie der Wert der Post durch eine Beteiligung der Deutschen gesteigert werden kann", zitiert ihn die Zeitung.

In Bonn wollte man laut "FTD" keine Kommentar. "Wir äußern uns erst, wenn eine politische Entscheidung vorliegt", hieß es. Deutsche-Post-Konzernchef Klaus Zumwinkel ist seit längerem an Beteiligungen an staatlichen Postgesellschaften in Europa interessiert.

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