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Deutsche Post: Starkes 1. Halbjahr mit Ergebnisplus in allen Sparten

(dpa-AFX) Bonn - Post-Chef Klaus Zumwinkel hat die Anhebung der Jahres-Prognosen mit dem starken zweiten Quartal begründet. Insgesamt stieg der Umsatz im abgelaufenen Jahresviertel um 11,6 Prozent und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebita) um 45,2 Prozent, wie die Deutsche Post World Net AG < DPW.ETR > am Freitag in Bonn mitteilte. Sämtliche Bereiche hätten im zweiten Quartal starke operative Ergebnisverbesserungen verbucht und damit ein teilweise schwaches erstes Quartal ausgeglichen.

(dpa-AFX) Bonn - Post-Chef Klaus Zumwinkel hat die Anhebung der Jahres-Prognosen mit dem starken zweiten Quartal begründet. Insgesamt stieg der Umsatz im abgelaufenen Jahresviertel um 11,6 Prozent und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebita) um 45,2 Prozent, wie die Deutsche Post World Net AG < DPW.ETR > am Freitag in Bonn mitteilte. Sämtliche Bereiche hätten im zweiten Quartal starke operative Ergebnisverbesserungen verbucht und damit ein teilweise schwaches erstes Quartal ausgeglichen.

Die Logistiksparte steigerte den Halbjahres-Umsatz um rund 15 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis erhöhte sich um über50 Prozent auf 116 Millionen Euro. Sowohl DHL Solutions als auch DHL Danzas Air & Ocean verzeichneten der Post zufolge operatives Wachstum, welches negative Wechselkurseffekte kompensierten. Die Luft- und Seefrachtvolumen hätten kräftig zugelegt.

DHL Americas Peilt 2005 Break-Even AN

Auf dem amerikanischen Markt steht für die Post die Integration des Netzes im Vordergrund. In den nächsten Jahren wird die Post wie angekündigt 1,2 Milliarden Dollar in DHL investieren. Damit sollen neue Sortierzentren aufgebaut und bestehende modernisiert werden. 2005 peilt die Post bei DHL Americas die Gewinnschwelle an.

Der Express-Bereich steigerte den Umsatz in den ersten sechs Monaten um 26,3 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis erhöhte sich dank des starken Geschäfts in Europa und Asien um 35 Prozent auf 139 Millionen Euro. Das Geschäft auf der iberischen Halbinsel und in den Benelux-Ländern spiegelte die jüngsten Pilotprojekte zur Netzoptimierung wider und wies deutliche Ergebnisverbesserungen auf. Von der Öffnung der Märkte Osteuropas verspricht sich die Post eine zweistellige Steigerung des Transportvolumens in Europa.

Das Briefgeschäft verzeichnete 6,3 Milliarden Euro Umsatz sowie ein Ebita von rund 1,17 Milliarden Euro und lag damit nur knapp über dem Vorjahresniveau. Im amerikanischen Briefmarkt, der 50 Prozent der weltweiten Briefgeschäftes darstellt, sieht sich die Post gut aufgestellt. Derzeit werden die jüngst übernommenen Firmen Smartmail und Quickpak in das DHL-Angebot integriert.

Umsatzrückgang BEI DER Finanzsparte

Der Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen, zu dem auch die Postbank gehört, erwirtschaftete im ersten Halbjahr 3,6 Milliarden Euro Umsatz und damit 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Post begründete den Rückschritt mit den niedrigen Zinsen. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit stieg um 44 Prozent auf 329 Millionen Euro.

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