Deutsche Satelliten-Zwillinge
„Tom“ und „Jerry“ bald in der Umlaufbahn

Nach einem gelungenen Start sind zwei deutsch-amerikanische Satelliten zur Erforschung der Erdgravitation auf dem Weg in die Erdumlaufbahn.

dpa MOSKAU/ OBERPFAFFENHOFEN. Die in Deutschland gebauten Satellitenzwillinge ("Tom" und "Jerry") starteten am Sonntag um 10.21 Uhr MEZ vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk. "Dieser grandiose Auftakt der GRACE-Mission ist ein großer Erfolg für Deutschland", sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Sigmar Wittig, in Oberpfaffenhofen. Am Vortag hatte der Start noch wegen widriger Winde verschoben werden müssen.

Beim Start der Rockot-Trägerrakete sei alles glatt gelaufen, teilten die russischen Weltraumstreitkräfte mit. Die jeweils 500 Kilogramm schweren Forschungssatelliten sollen ein neues Modell des Erdgravitationsfeldes mit bisher unerreichter Genauigkeit erstellen. GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und des US-Weltraumkonzerns Nasa und kostet etwa 100 Millionen Dollar (114 Millionen Euro).

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