Deutsche Telekom gilt als bevorzugter Partner
Bertelsmann prüft Einstieg in UMTS-Markt

Der Medienkonzern denkt darüber nach, als virtueller Netzbetreiber auf den Markt zu gehen. Bevorzugter Partner soll die Deutsche Telekom sein.

Reuters FRANKFURT. Der Medienkonzern Bertelsmann denkt nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der E-Commerce-Group Andreas Schmidt über einen Einstieg in den UMTS-Mobilfunkmarkt nach. Die Bertelsmann E Group-Commerce werde sich nicht mit der Rolle des Betreibers eines Mobilfunk-Portals begnügen, sagte Schmidt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgabe). "Wir denken intensiv über einen Einstieg in den UMTS-Markt als sogenannter virtueller Netzbetreiber nach", zitiert die Zeitung Schmidt. Auf diese Weise könnten eigene Medienangebote über die neuen Mobilfunkgeräte verkauft werden.

Bis auf Vodafone/Mannesmann führe Bertelsmann derzeit mit allen Erwerbern von UMTS-Lizenzen Gespräche, hieß es weiter. Eine Entscheidung für einen Netzbetreiber sei zu Beginn des kommenden Jahres zu erwarten. Bevorzugter Partner von Bertelsmann sei Branchenkreisen zufolge die Deutsche Telekom, da sie über die amerikanische Voicestream auch Angebote in den USA machen könne, hieß es weiter.

Die UMTS-Technik soll deutlich schnellere Datenübertragung per Mobilfunk ermöglichen und das Handy multimedia fähig machen. Ein virtueller Netzbetreiber kaufe Mobilfunkkapazitäten von den Betreibern der UMTS-Netze ein und verkaufe sie unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung weiter, hieß es. Die Netzbetreiber hätten erkannt, dass sie die Inhalte nicht alleine aufbereiten können, sondern Lieferanten benötigten, sagte Schmidt der FAZ weiter.

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