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Deutsche Telekom will Privatisierungen in Osteuropa für Zukäufe nutzen

Die Deutsche Telekom will ihre Geschäft in Osteuropa durch Zukäufe ausbauen. "Wir werden die Privatisierungen in aller Ruhe beobachten und dort mitbieten, wo es uns strategisch wie betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheint", sagte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick der Tageszeitung "Welt" (Montagausgabe).

dpa-afx BERLIN. Die Deutsche Telekom will ihre Geschäft in Osteuropa durch Zukäufe ausbauen. "Wir werden die Privatisierungen in aller Ruhe beobachten und dort mitbieten, wo es uns strategisch wie betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheint", sagte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick der Tageszeitung "Welt" (Montagausgabe).

Der Telekomkonzern Cesky Telekom gehöre allerdings nicht in diese Kategorie, denn in Tschechien sei die Telekom bereits mit der Mobilfunkgesellschaft T-Mobile vertreten. Die tschechische Regierung hat 51 Prozent von Cesky Telecom zum Verkauf gestellt. Interesse hat unter anderem der britische Mobilfunkkonzern Vodafone angemeldet.

In Bosnien verhandelt die Telekom mit der dortigen Regierung darüber, ihre Anteile an zwei Mobilfunkgesellschaften zu einer Mehrheit zu erhöhen. "Ansonsten stehen derzeit aber keine Übernahmen an", sagte Eick. Interesse hat der Bonner Konzern weiterhin an dem polnischen Mobilfunkanbieter PTC. Vor wenigen Tagen waren die Verhandlungen mit den anderen Eignern Elektrim und Vivendis gescheitert.

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