Deutschen Fußball-Bund bittet zur Kasse
25 000 Euro Geldstrafe für Eintracht Frankfurt

Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) kräftig zur Kasse gebeten worden. Das DFB-Sportgericht verurteilte die Hessen am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro wegen nicht ausreichenden Ordnungsdienstes und mangelnden Schutzes des Schiedsrichters und des Gegners. Weil der Verein das Urteil akzeptiert hat, ist es rechtskräftig.

HB/dpa FRANKFURT. Die vom Sportgericht im Einzelrichter-Verfahren verhängte Geldstrafe wurde wegen der Vorkommnisse während des Spiels gegen Rot- Weiß Oberhausen am vergangenen Sonntag ausgesprochen. Ab der 88. Minute waren aus dem Frankfurter Fanblock mehr als ein Dutzend Leuchtraketen abgefeuert worden, von denen über die Hälfte auf dem Spielfeld landete und somit Spieler wie Schiedsrichter gefährdeten. Zudem wurden Rauchbomben und eine Vielzahl bengalischer Feuer abgebrannt. Das Spiel konnte erst nach dreiminütiger Unterbrechung fortgesetzt werden.

Eintracht Frankfurt war zuletzt am 29. April 2002 - ebenfalls wegen nicht ausreichenden Ordnungsdienstes beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 - zu einer Geldstrafe von 7500 Euro verurteilt worden. Diesem Urteil waren bereits drei Ermahnungen vorausgegangen. Der Club wurde darauf hingewiesen, dass er im Wiederholungsfall mit einer Platzsperre oder einer Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit ("Geisterspiel") rechnen muss.

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