Deutschen Unternehmen schütten in diesem Jahr die Rekordsumme von 22 Mrd. Euro aus
Dividende ist nicht gleich Dividende

som DÜSSELDORF. Die deutschen Unternehmen schütten in diesem Jahr die Rekordsumme von 22 Mrd. Euro an Dividenden - ohne Steuergutschrift - aus. Davon entfallen 16 Mrd. Euro auf die Dax-Werte. In der "Bel Etage" haben 19 der 30 Firmen ihre Dividende erhöht. Im MDax-Bereich wollen 28 von 70 Unternehmen die Dividende heraufsetzen, 14 kürzen die Ausschüttung. Im SDax soll es bei 35 Unternehmen mehr Geld geben. Am Neuen Markt zahlen nur 45 von 339 Unternehmen eine Dividende.

Neben der Bardividende können Anleger in diesem Jahr zum letzten Mal die von der Aktiengesellschaft gezahlte Körperschaftssteuer einsammeln. Daneben winken Sonderausschüttungen - wie im letzten Jahr bei Agiv nach dem Verkauf mehrerer Beteiligungsgesellschaften. Will eine Firma beispielsweise 1 Euro Dividende pro Aktie ausschütten, darf die AG nur 70 Cent weitergeben (Bar- oder Nettodividende), denn 30 % fallen als Körperschaftssteuer an. Dem Anleger werden weitere 25 % Kapitalertragssteuer abgezogen, wenn er seinen Freistellungsbetrag ausgeschöpft hat. Zusätzlich wird der 5,5 %-ige Solidaritätszuschlag fällig. Ist dagegen der Freistellungsbetrag nicht aufgebraucht, erhält der Anleger die volle Dividende einschließlich der von der AG bezahlten Körperschaftssteuer - also 1 Euro pro Aktie.

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