Deutscher Absatz stark gestiegen
Philip Morris verbucht Milliardengewinn

Der weltgrößte Zigarettenhersteller Philip Morris hat seinen Gewinn im dritten Quartal um rund fünf Prozent gesteigert und damit die Analystenprognosen genau getroffen.

Reuters NEW YORK. Der Gewinn sei auf 2,70 Milliarden Dollar oder 1,26 Dollar je Aktie von 2,57 Milliarden Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das Unternehmen, dessen Aktien im Dow-Jones-Index notiert sind, heute in New York mit. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt 1,26 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz des Konzerns, der unter anderem Zigaretten der Marken Marlboro und Benson & Hedges herstellt, kletterte um 4,9 Prozent auf 20 Milliarden Dollar. In Deutschland steigerte Philip Morris den Zigarettenabsatz um 5,4 Prozent. Der deutsche Marktanteil legte um 0,4 Prozent auf 36,9 Prozent zu.

Ende September hatte Philip Morris seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr deutlich zurückgeschraubt und dabei auf den wachsenden Konkurrenzdruck durch Billig-Zigaretten-Anbieter verwiesen. Die Produkt-Palette von Philip Morris besteht zu 90 Prozent aus Markenware. Das Unternehmen, das auch eine Mehrheit an dem größten nordamerikanischen Nahrungsmittelhersteller Kraft Foods hält, erwartet seither für 2002 einen Gewinnanstieg von drei bis fünf Prozent. Auch andere US-Tabakkonzerne wie R.J. oder UST hatten angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche ihre Ergebnisprognosen gesenkt. Beide Konzerne werden Ende des Monats ihre Quartalszahlen vorlegen.

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