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Deutscher Außenhandel im September weiter dynamisch

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im September Waren für 96,1 Mrd. DM (49,1 Mrd. Euro) ausgeführt und Waren für 88,9 Mrd. DM (45,5 Mrd. Euro) nach Deutschland eingeführt.

afp WIESBADEN. Der deutsche Außenhandel hat im September weiterhin zweistellig zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte, wurden im September Waren für 96,1 Mrd. DM (49,1 Mrd. Euro) ausgeführt und Waren für 88,9 Mrd. DM (45,5 Mrd. Euro) nach Deutschland eingeführt. Die Ausfuhren lagen damit 14,3 % und die Einfuhren sogar 21,4 % höher als im September vergangenen Jahres. Bei den Exporten half der schwache Euro, der deutsche Waren im Ausland verbilligt, während der Wert der Einfuhren auch von den hohen Ölpreisen beeinflusst wird.

Die Außenhandelsbilanz schloss im September mit einem Überschuss von 7,2 Mrd. DM (3,7 Mrd. Euro), nach 4,5 Mrd. DM im Vormonat August und 10,9 Mrd. DM ein Jahr zuvor. Die weiter gefasste Leistungsbilanz, die unter anderem auch Dienstleistungen berücksichtigt, ergab ein Defizit von 5,8 Mrd. DM; sie hatte ein Jahr zuvor mit 5 Mrd. DM im Minus gelegen.

Beim Außenhandel im September konnte der Warenaustausch mit Drittländern prozentual stärker gesteigert werden als der Handel mit den Partnerstaaten der Europäischen Union, der allerdings wertmäßig mehr ausmacht. Während die Exporte in die EU um 11,3 % auf 53,7 Mrd. DM und die Importe aus dieser Region um 19,1 % auf 48 Mrd. DM zulegten, betrug das Exportplus mit Drittländern 18,2 % auf 42,4 Mrd. DM und der Importzuwachs 24,1 % auf 40,9 Mrd. DM.

Die starken Steigerungsraten finden auch ihren Niederschlag in den Neun-Monats-Zahlen des deutschen Außenhandels: In diesem Zeitraum wurde mit einem Warenvolumen von 848 Milliarden Mark (433,6 Mrd. Euro) 16,6 % mehr exportiert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Importen betrug das Plus 20,8 Prozent auf 768,3 Mrd. DM (392,8 Mrd. Euro). Es verblieb ein Ausfuhrüberschuss von fast 80 Mrd. DM , aber ein Minus von 40 Mrd. DM in der Leistungsbilanz.

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