Deutscher Außenminister will Skeptiker mit Reformen gewinnen
Fischer bedauert dänisches Nein zum Euro

dpa BERLIN. Bundesaußenminister Joschka Fischer hat das dänische Nein zur gemeinsamen europäischen Währung bedauert. In einer am Donnerstagabend in Berlin veröffentlichten Stellungnahme des Auswärtigen Amtes hieß es, "die Euroskeptiker in unserem Nachbarland haben sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen trotz einer engagierten Eurokampagne der dänischen Regierung letztlich durchgesetzt. Diese Entscheidung verdient Respekt, auch wenn sie in der Sache zu bedauern ist."

Fischer zeigte sich dennoch "zuversichtlich, dass in Dänemark das letzte Wort noch nicht gesprochen ist." Die Tür für Dänemark werde weiterhin offenstehen.

Die dänische Ablehnung des Euro ist nach Fischers Ansicht "ein besonderer Ansporn, in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern die anstehenden institutionellen Reformen der Europäischen Union zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen." Die Stärkung der Handlungs- und Reformfähigkeit der EU sei "das beste Mittel" gegen euroskeptische Bedenken.

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