Deutscher Nationaltorwart großer Verlierer des Spitzenspiels Arsenal gegen Chelsea
Torwart im Abseits

Für die Asien-Reise der deutschen Nationalmannschaft hat ihm sein Trainer die Freigabe verweigert, aber zwischen die Pfosten bei Arsenal darf er auch nicht - Arsene Wenger bremst Jens Lehmann kräftig aus.

HB LONDON. Und so ist Jens Lehmann der große Verlierer des Spitzenspiels in der englischen Premier League zwischen Meister Arsenal und Tabellenführer Chelsea (2:2). Denn bislang hatte sich der deutsche Nationaltorwart noch berechtigte Hoffnungen gemacht, beim nächsten Pflichtspiel wieder seinen angestammten Platz im Arsenal- Gehäuse einnehmen zu können. Das dürfte nach der starken Leistung seines Rivalen Manuel Almunia vorbei sein.

"Almunias Vorstellung gehörte zum Positiven dieser Partie", lobte Trainer Arsene Wenger nach dem Spiel: "Es war wichtig für ihn, die Fans zurückzugewinnen." Damit wird Lehmanns Stammplatz in den kommenden Wochen die harte Ersatzbank sein - ein herber Rückschlag im Kampf um die Nummer 1 in der deutschen Nationalmannschaft.

Der Aufreger des "wahren Fußball-Festes" ("Daily Mail") war jedoch der zweite Treffer von Thierry Henry, dem "Mann des Tages": Der Franzose reagierte blitzschnell, als sein Team einen Freistoß 25 Meter vor dem Tor zugesprochen bekam. Während Chelseas Torwart Petr Cech noch am linken Pfosten stand, um seine Mauer zu stellen, fragte Henry den Schiedsrichter, ob er direkt schießen dürfe. Dieser willigte ein, trat einen Schritt zurück und gab den Ball ohne Pfiff frei. Henry fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel ins verwaiste Tor.

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