Deutscher Schwimm-Verband zum Auftakt in Korea lediglich mit einem Minimalaufgebot vertreten
Millionen-Preisgelder, nein danke

Deutschlands Schwimm-Asse üben sich im Verzicht: Um sich in Ruhe auf die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten zu können, lassen sie dieses Jahr mit dem Kurzbahn-Weltcup auch die Chance auf höhere Preisgelder als je zuvor links liegen.

HB HAMBURG. "Dort will ich eine Medaille und da kann ich es mir nicht leisten, im Winter um den Globus zu jetten", erklärt Thomas Rupprath seinen Verzicht auf die Hatz in 77 Tagen mit acht Stationen in Asien, Ozeanien, Afrika, Europa und Amerika. In der vergangenen Saison hatte der Wuppertaler bei den Männern die Gesamtwertung gewonnen und dafür 50 000 US-Dollar kassiert.

So wird der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) zum Auftakt in Daejon in Korea (24./25. November) lediglich mit einem Minimalaufgebot von vier Aktiven vertreten sein: Steffen Driesen (Uerdingen), Stefan Herbst (Leutzsch), Katrin Meißner (Berlin-Spandau) und Silke Nowotzin (Essen). Da das Reglement einen Start in allen Kontinentalzonen vorschreibt, um in die Gesamtwertung zu gelangen, werden vom DSV lediglich Driesen und Herbst ihr Glück im Gesamtweltcup versuchen.

DSV-Cheftrainer Rolf Beckmann übt Kritik am Weltcup: "Entgegen unseren Vorstellungen wurde der Weltcup nicht reduziert, sondern wieder um eine Station erweitert." Zudem kollidiert der Weltcup auch noch mit den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Gelsenkirchen (28. bis 30. November) und der Vorbereitung auf die Kurzbahn- Europameisterschaften in Dublin (11. bis 14. Dezember).

Seite 1:

Millionen-Preisgelder, nein danke

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%