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Deutscher Warner-Music-Chef: Weniger CDs veröffentlichen

Essen (dpa) - Die Musikindustrie muss nach Ansicht des Deutschen Warner-Music-Chefs Bernd Dopp die Zahl der Veröffentlichungen senken. «Sonst wird Musik durch den Veröffentlichungs-Overkill entwertet», sagte Dopp dem «WOM Magazin». Außerdem müssten die Künstler besser ausgewählt und entwickelt werden.

Essen (dpa) - Die Musikindustrie muss nach Ansicht des Deutschen Warner-Music-Chefs Bernd Dopp die Zahl der Veröffentlichungen senken. «Sonst wird Musik durch den Veröffentlichungs-Overkill entwertet», sagte Dopp dem «WOM Magazin». Außerdem müssten die Künstler besser ausgewählt und entwickelt werden.

Die Branche befinde sich derzeit in einer Übergangsphase. Das alte Geschäftsmodell mit dem Verkauf von CDs funktioniere nicht mehr wie früher, und neue Modelle wie kostenpflichtige Internet-Downloads oder Musik auf Handy könnten die Umsatzeinbußen bislang nicht ausgleichen. Dopp kritisierte die Fixierung der Radiosender auf Songs aus den Single-Charts, die von sehr jungen Käufern bestimmt würden. «Ketzerisch könnte man sagen, dass die Sender meinen, ihre Hörer wären in erster Linie zwischen acht und zwölf Jahren alt.»

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