Deutscher Windsurf Cup auf Norderney
Wilkens lässt Konkurrenz hinter sich

Die Nordseeinsel Norderney zeigte sich vom 06. bis zum 09. Juni gleich in doppelter Hinsicht sportlich: Beim White Sands Festival machte parallel zur traditionellen Pfingst-Regatta des Deutschen Windsurf Cups erstmals die deutsche Beachvolleyball-Tour des Renault Beach Cups Station.

HB/leo NORDERNEY. Der Deutsche Windsurf Cup ist die ranghöchste deutsche Regattaserie im Windsurfen. Seit 20 Jahren messen sich hier die besten deutschen Windsurfer miteinander. Und gerade die Regatta vor Norderney verspricht stets Hochspannung, da sich dort der seit Jahren amtierende deutsche Meister Bernd Flessner in seinem Heimatrevier der gesamten deutschen Windsurfer-Elite stellt.

Diesmal lief es für den Norderneyer jedoch nicht ganz so rund. Nach einem Mastbruch bei einem Lauf in der Disziplin Racing, bei der ähnlich der Formel 1 ein abgesteckter Kurs zu fahren ist, und nachlassendem Wind im Wave-Freestyle-Finale musste sich der Starkwindexperte Flessner in der Gesamtwertung mit dem zweiten Platz hinter Helge Wilkens aus Hannover zufrieden geben. Wilkens genügte nach seinem zweiten Platz in der Einzeldisziplin Racing sogar noch der siebte Platz im Wave-Freestyle, bei dem die Manöver und Sprünge gewertet werden, für den Gesamtsieg vor Norderney.

Sieger in der Einzeldisziplin Racing wurde Toni Wilhelm aus Weil am Rhein. Mit drei ersten und zwei zweiten Plätzen ließ er der Konkurrenz keine Chance. Der amtierende Deutsche Wave-Freestyle-Meister Andre Paskowski aus Hamburg war dagegen in den Wellen nicht zu stoppen und sicherte sich so den dritten Platz im Gesamtklassement der Regatta. In seiner Spezialdisziplin entschied er das Finale gegen seine Widersacher Klaas Voget, Normen Günzlein und Bernd Flessner klar für sich. Bei Wellenhöhen von bis zu zwei Metern und einer Windstärke von bis zu sieben Beaufort beeindruckte Paskowski am Pfingstmontag tausende Zuschauer am Strand von Norderney mit einer spektakulären Show aus Sprüngen, Wellenritten und Freestyletricks.

Unwetter fordert Zwangspause

Doch nicht nur Windsurfer zogen die Gäste der Nordseeinsel in ihren Bann. Beim Renault Beach Cup, der erstmals auch im Rahmen des White Sands Festivals auf Norderney stattfand, kämpften die besten deutschen Beachvolleyballer um Qualifikationspunkte für die Deutsche Meisterschaft.

In einem packenden Beachvolleyball-Finale, dass wegen des Unwetters am Sonntag mit rund 90 Minuten Verspätung begann, zeigte das kubanische Frauen-Nationalteam Dalixia Fernandez Grasset und Tamara Larrea Peraza sein ganzes Können und besiegte die auf Platz Eins gesetzten Deutschen Susanne Lahme und Danja Müsch glatt in zwei Sätzen.

Bei den Männern landeten die Leipziger Eric Koreng und Marcus Popp, die 2002 bereits Studentenweltmeister wurden, ihren ersten Sieg in der Turnierserie gegen das favorisierte deutsche Nationalteam David Klemperer und Niklas Rademacher.

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