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Deutsches Derivate Institut fordert Aufklärung über Rechtsänderungen

Das Deutsche Derivate Institut (DDI) fordert eine verstärkte Aufklärung über die neue Rechtsprechung zur Platzierung von Finanzinstrumenten (Derivate). Zudem sei eine verbesserte Transparenz des Marktes und der gehandelten Produkte nötig, heißt es mit einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Mitteilung des Deutschen Derivate Institut (DDI).

dpa-afx FRANKFURT. Das Deutsche Derivate Institut (DDI) fordert eine verstärkte Aufklärung über die neue Rechtsprechung zur Platzierung von Finanzinstrumenten (Derivate). Zudem sei eine verbesserte Transparenz des Marktes und der gehandelten Produkte nötig, heißt es mit einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Mitteilung des Deutschen Derivate Institut (DDI).

Durch das Inkrafttretens des vierten Finanzmarktförderungsgesetzes sei die Termingeschäftsfähigkeit als Voraussetzung für den Erwerb von Finanzinstrumenten mit Termingeschäftsqualität nicht mehr erforderlich. Zudem werde mit der neueren Rechtsprechung die Separierung von verbrieften Derivaten erheblich erleichtert, die als "Finanztermingeschäfte" angesehen werden und bei ihrer Platzierung eine entsprechende Aufklärung des Anlegers erforderlich machen.

Die Deutsche Börse unterscheide zur Zeit zwischen Anlage- und Hebelprodukten. Da bei Anlageprodukten generell keine Finanztermingeschäftsf ähigkeit nötig sei, sollte die Deutsche Börse der neuen Rechtsprechung Rechnung tragen und die Kategorisierung ändern, schreibt das DDI. Das DDI will die für die Akzeptanz von verbrieften Derivaten in Deutschland fördern und zu einer verbesserten Transparenz des Marktes und der gehandelten Produkte beitragen.

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