Deutsches Team schwer enttäuscht
Volleyballerinnen nah am Wasser

Dabei hatte alles doch so gut angefangen: Nach dem Sieg gegen die starken Kubanerinnen wähnte man sich schon in der nächsten Runde - doch dann kam alles anders. Die Trauer bei den deutschen Volleyballerinnen ist groß.

HB ATHEN. "Die eine oder andere Spielerin hat geweint und wollte alleine sein", sagte Teamleiter Torsten Endres. Durch die Niederlage des dreifachen Olympiasiegers Kuba gegen die USA (0:3) waren die Spiele für die DVV-Auswahl beendet. "Das ist bitter, wir hatten ganz stark auf Kubas Schrittmacherdienste gehofft", sagte Teamkapitän Angelina Grün.

Kritische Töne trotz des knapp verpassten Olympia-Ziels schlug Volleyball-Präsident Werner von Moltke an. "Keiner hat versagt. Aber wenn ich mir ansehe, wie die Spiele verloren wurden, ist es nicht das, was ich mir vorgestellt habe", fällte er ein Pauschalurteil für Volley- wie Beachvolleyballer und kündigte an, eine "kritische Analyse durchziehen" zu wollen. Bundestrainer Hee Wan Lee war milder gestimmt. "Natürlich ist es enttäuschend, so knapp gescheitert zu sein. Aber es gibt keinen Grund, Trübsal zu blasen. Die Mannschaft hat sich super verkauft und weiteren Respekt verschafft", der Coach.

Die DVV-Frauen hatten sich das für sie Weg weisende Spiel am späten Sonntagabend gemeinsam im Olympischen Dorf angesehen, doch alles Daumendrücken für Kuba half nichts. Statt Deutschland kam der punktgleiche Vizeweltmeister und Weltranglisten-Spitzenreiter USA durch das bessere Satzverhältnisses ins Viertelfinale.

Mit zwei Siegen zum Auftakt gegen den dreifachen Olympiasieger Kuba (3:2) und zum Vorrundenabschluss gegen die Dominikanische Republik (3:0) lag die Mannschaft in der schweren Vorrundengruppe B im Soll. Besser zu sein als Rang sechs vor vier Jahren, gelang aber nicht. "In der anderen Gruppe hätten wir es leichter gehabt", sagte Lee.

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