Deutschland Achter
Japan im Turnerhimmel

Nach 28 Jahren feiert Japan mit seiner Turnerriege wieder einmal olympisches Gold und verwies die USA und Rumänien auf die Plätze. Die Risikobereitschaft des deutschen Teams wurde indes nicht belohnt.

ATHEN. Alles riskiert, nichts verloren: Deutschlands Turner sind im Mannschafts-Finale an ihre gegenwärtigen Grenzen gestoßen und haben den überraschenden achten Platz aus der Qualifikation nicht noch einmal toppen können. Hingegen feierte Japans Riege mit einem Feuerwerk an Weltklasseleistungen und dem sechsten Team-Sieg (173,821 Punkte) in der Olympia-Geschichte ein großartiges Comeback nach 28 Jahren.

1976 hatten die Asiaten in Montreal zum bislang letzten Mal die höchste Position auf dem olympischen Siegerpodest besteigen dürfen. Silber ging vor nur knapp 7000 Zuschauern in der nur zur Hälfte gefüllten Olympia-Halle an Weltmeister USA (172,933). Bronze erkämpfte die Riege des Europameisters Rumänien (172,384).

Die Deutschen um Turn-Floh Fabian Hambüchen, der als einziger des Sextetts an vier der sechs Geräte zum Einsatz kam, versuchten mit der Erhöhung des Schwierigkeitsgrades und damit einiger Ausgangswerte ihren Platz noch einmal zu verbessern. Am Reck startete die Riege glänzend, rangierte nach dem ersten Gerät sogar auf Platz vier. Doch am Boden zahlte sich das Risiko nicht aus, es folgte der Absturz: Sowohl Hambüchen als auch Matthias Fahrig und Sergej Pfeifer brachten ihre schwierigen Reihen nicht sicher in den Stand und erhielten von den Kampfrichtern hohe Abzüge.

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