Deutschland-Geschäft boomt: Vattenfall streicht trotz Gewinnplus Stellen

Deutschland-Geschäft boomt
Vattenfall streicht trotz Gewinnplus Stellen

Bessere Ergebnisse der deutschen Töchter haben dem staatlichen schwedischen Energiekonzern Vattenfall im vergangenen Jahr zu einer kräftigen Steigerung des Vorsteuergewinns um 34 Prozent verholfen. Dennoch will Vattenfall in Deutschland rund 4000 der insgesamt 23 000 Stellen abbauen, nannte dafür aber keinen Zeitrahmen.

Reuters OSLO. Die Aussichten für 2003 beurteilte die Nummer Drei am deutschen Markt nach der Düsseldorfer Eon AG und der Essener RWE AG am Freitag als relativ stabil. Das Unternehmen werde in Deutschland nach den Zukäufen der Hamburgischen Elektrizitätswerke(HEW), Bewag und den ostdeutschen Versorgern Veag und Laubag mit dem Kostensenkungsprogramm fortfahren.

Der Gewinn vor Steuern sei 2002 auf 9,99 Milliarden Schwedische Kronen (rund 1,09 Milliarden Euro) von 7,45 Milliarden Kronen im Vorjahr gestiegen, teilte der Konzern mit. Der Nettoumsatz habe im Wesentlichen durch die jüngsten Zukäufe in Deutschland um 46 Prozent auf 101 Milliarden Kronen zugelegt.

Finanzchef Matts Ekman sagte in einer Stellungnahme, für die Gewinnsteigerung sei hauptsächlich die Verbesserung des deutschen Geschäfts verantwortlich und weniger die Rekord-Energiepreise in Skandinavien in diesem Winter. Die Schulden des Konzerns beliefen sich Ende 2002 auf 75,2 Milliarden Kronen nach 55,7 Milliarden Kronen im Vorjahr vor dem Erwerb der deutschen Beteiligungen.

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