Deutschland-Geschäft schwieriger als erwartet
Medienhandels-Gruppe Libro steigert Netto-Umsatz

dpa/afx FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen der österreichischen Medienhandels-Gruppe Libro ist in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2000/2001 (März bis August) von Minus 1,7 Mill. Euro im Vergleichszeitraum 1999/2000 auf Minus 20,3 Mill. Euro gesunken. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte, hat es seinen konsolidierten Nettoumsatz jedoch um 18% auf 166,4 Mill. Euro angehoben.

Darüber hinaus sei die Betriebsleistung um 23% auf 186,2 Mill. Euro gestiegen, hieß es. Der Rohertrag liege mit 66,9 Mill. Euro um 23% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums und der gestiegenen Einkaufsmacht sei die Gross Margin (Rohertrag in % vom Nettoumsatz) von 38,6% auf 40,2% geklettert.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres sind nach Konzernangaben insgesamt 20 neue Filialen eröffnet worden, 12 mehr als im ersten Halbjahr 1999/2000. Die Etablierung von Libro in Deutschland gestalte sich allerdings schwieriger als erwartet. Das mit Erfolg von Österreich auf Bayern übertragene Konzept lasse sich nicht eins zu eins in ganz Deutschland verwirklichen.

Nach eigenen Angaben plant die Gruppe plant zudem unter anderem eine Zusammenarbeit ihrer Tochtergesellschaft Lion mit der Verlagsgruppe "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ).

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