Deutschland größter Beitragszahler
EU-Innenminister beraten über Flüchtlingsfonds

dpa BRÜSSEL. Die EU-Innenminister haben am Donnerstag in Brüssel ihre Beratungen über einen europäischen Flüchtlingsfonds aufgenommen. Der Fonds, der bis 2004 mit 216 Mill. Euro (rund 420 Mill. DM) ausgestattet ist, soll der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sowie für Sofortmaßnahmen im Fall eines weiteren plötzlichen Flüchtlingsansturms wie in der Kosovo-Krise dienen.

Die Minister wollen letzte Fragen bei der Aufteilung der Mittel klären. Der Verteilungsschlüssel soll sich überwiegend nach der Zahl der aufgenommenen Menschen richten. Dabei würde Deutschland den Löwenanteil aus dem Fonds erhalten. Die Bundesrepublik ist aber auch der größte Beitragszahler. Verschiedene Länder hatten darauf gedrungen, dass jedes Mitgliedsland einen Sockelbetrag aus dem Fonds erhält, unabhängig von einer Aufnahme. Hierfür sollen jedoch nach dem letzten Stand der Beratungen nur geringe Mittel bereitgestellt´werden: eine halbe Million Euro im ersten Jahr, abnehmend bis 100 000 Euro im Jahr 2004.

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