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Deutschland: Industrieaufträge steigen im Mai unerwartet deutlichDPA-Datum: 2004-07-07 12:11:57

BERLIN (dpa-AFX) - Die Industrieaufträge in Deutschland sind im Mai wegen der kräftigen Exportnachfrage deutlich stärker als erwartet gestiegen. Sie seien um 1,6 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit am Mittwoch in Berlin mit. Im Mai sei ein überdurchschnittlicher Umfang an Großaufträgen zu verzeichnen gewesen.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Industrieaufträge in Deutschland sind im Mai wegen der kräftigen Exportnachfrage deutlich stärker als erwartet gestiegen. Sie seien um 1,6 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit am Mittwoch in Berlin mit. Im Mai sei ein überdurchschnittlicher Umfang an Großaufträgen zu verzeichnen gewesen.

Von AFX befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Auftragseingänge noch um 1,9 Prozent gestiegen.

Die Bestellungen aus dem Ausland legten im Mai um 4,1 Prozent zu. Dies ist nach Angaben des Ministeriums der stärkste Zuwachs sei Juni 2003. Aus dem Inland ging dagegen 0,6 Prozent weniger Aufträge ein.

OSTDEUTSCHLAND VORN

Die Bestellung von Konsumgütern stiegen um 2,0 Prozent, von Vorleistungsgütern um 0,6 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Orderanstieg in Ostdeutschland. In den neuen Bundesländern stiegen die Auftragseingänge um 5,7 Prozent, während sie in den alten Bundesländern lediglich um 1,4 Prozent zulegten.

Im Zweimonatsvergleich (April und Mai gegenüber Februar und März) erhöhte sich die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen saisonbereinigt um 2,7 Prozent. Dies sei vor allem auf den kräftigen Anstieg der Auslandsbestellungen zurückzuführen gewesen. Das Auftragsvolumen aus dem Inland erhöhte sich um 0,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr lag das Ordervolumen in der Industrie im April und Mai um 7,4 Prozent höher. Dabei überschritten die Inlandsbestellungen das Vorjahresniveau um 3,3 Prozent, die Auslandsbestellungen um 12,4 Prozent. In Westdeutschland lagen sie um 7,3 Prozent höher und in den neuen Ländern um 9,6 Prozent.

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