Deutschland ist strahlungsarm
Strahlungsfreies Handy gibt es nicht

Ohne elektromagnetische Schwingungen gibt es keine Funkverbindung: Sie tragen die Informationen vom Sender zum Empfänger. Das strahlungsfreie Handy kann es daher gar nicht geben. Es stellt erst gar keine Verbindung her.

dri. Die Stärke der Strahlung hängt von der Leistung des Senders und der Entfernung ab: Die Strahlungsintensität sinkt mit der Entfernung exponentiell. Deshalb werden starke Sender, wie sie für das Fernsehen nötig sind, auf möglichst hohen Türmen angebracht und Handy-Antennen mit 10 bis 15 Watt Leistung bevorzugt auf Dächern. Im Bereitschaftsmodus ist ihre Strahlung kaum messbar. Sie steigt erst, sobald man telefoniert.

Elektromagnetische Schwingungen darf man nicht verharmlosen. Wissenschaftlich unbestritten ist, dass sie das menschliche Gewebe erwärmen können. Um solche Wirkungen im Alltag zu vermeiden, prüft die Telekom-Regulierungsbehörde vor der Genehmigung jeden Standort darauf, dass Sicherheitsabstände eingehalten werden. Auch kleinste Änderungen der Anlage müssen sich die Mobilfunknetzbetreiber genehmigen lassen. Zusätzlich reden inzwischen in den meisten Kommunen die Bauämter bei der Genehmigung mit. Stichprobenartig tauchen außerdem die Messwagen der Behörde jährlich an etwa jedem zehnten Antennenstandort auf. In Deutschland wurde bislang kein Standort entdeckt, an dem die Grenzwerte auch nur annähernd erreicht wurden.

Am wenigsten Strahlung bekommen die Menschen ab, die direkt unter einer Mobilfunkantenne wohnen: Die Antenne strahlt schräg nach unten ab. Alles, was direkt darunter ist, liegt sozusagen in ihrem Schatten.

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