Deutschland knapp unter EU-Durchschnitt
Arbeitslosenquote in EU gestiegen

Am schlechtesten schnitt erneut Spanien mit einer Arbeitslosigkeit von 11,3 Prozent ab. Die niedrigste Rate verzeichnete Luxemburg mit 2,2 Prozent.

dpa LUXEMBURG. Die Arbeitslosenquote in der Europäischen Union und den zwölf Ländern mit der Euro-Währung ist im April gestiegen. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg berichtete, lag die Quote für die Eurozone bei 8,3 Prozent nach 8,2 Prozent im Vormonat. Ein Jahr zuvor hatte die Arbeitslosigkeit 8,0 Prozent betragen.

Im Durchschnitt aller 15 EU-Mitgliedstaaten stieg die April-Quote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. Im April 2001 hatte sie bei 7,4 Prozent gelegen. Den geringfügigen Anstieg der Zahlen begründete Eurostat mit Änderungen der Datenerhebung in Spanien. Nach Schätzungen der Statistiker waren damit in der Eurozone 11,5 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, in der gesamten EU 13,3 Millionen.

Deutschland blieb nach den Angaben mit 8,1 Prozent im April 2002 zwar stabil und weiterhin knapp unter dem Durchschnitt der Arbeitslosenquote in der Eurozone, aber dennoch war dies die vierthöchste Quote unter den EU-Staaten. Am schlechtesten schnitt erneut Spanien mit einer Arbeitslosigkeit von 11,3 Prozent ab. Die niedrigste Rate verzeichnete Luxemburg mit 2,2 Prozent.

Eurostat berechnet die Arbeitslosigkeit nach anderen Kriterien als die Bundesanstalt für Arbeit, so dass die Zahlen nicht exakt vergleichbar sind.

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