Deutschland-Literatur
Heimatkunde für Einsteiger

Wie Autoren mit Witz und Hintersinn die deutsche Volksseele ergründen.

Draußen in der Welt machen sie sich schon lustig über die Deutschen. Die Londoner "Times" hält die Nachbarn auf dem Kontinent für eine "Nation von Selbstzweiflern". Und der amerikanische Journalist Eric T. Hansen sagt, wenn etwas "typisch deutsch" sei, dann die Angewohnheit, ständig die eigene Identität in Frage zu stellen. Kein Anzeichen von Zuversicht, die Deutschen offenbar ein Fall für die Psycho-Couch.

Dass die kollektive deutsche Nabelschau nicht zwangsläufig schlechte Laune bedeuten muss, beweist in diesen Tagen ein Trio deutscher Kolumnisten, deren Bücher neben Wladimir Kaminers neuem Geschichtenband alle unter das Kopfkissen der Nation gehören.

Im Gegensatz zu Roger Willemsen, der im vergangenen Jahr eher mühsam intellektuelle Tiefseelenbohrungen für seine "Deutschlandreise" aneinander reihte, liefern die Deutschland-Erklärer dieses Jahres ihren Stoff von vornherein häppchenweise.

Das ist nicht nur bekömmlicher, sondern auch bewährt: Kolumnist Harald Martenstein gibt regelmäßig "Lebenszeichen" in der Wochenzeitung "Die Zeit". Axel Hacke notiert im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" wöchentlich "Das Beste aus meinem Leben". Und Hans Zippert, früherer Chefredakteur des Satiremagazins "Titanic", schreibt seinen täglichen 25-Zeiler "Zippert zappt" in der "Welt".

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