Deutschland wieder am unteren Ende der EU-Skala
Inflation steigt in Euroland

Die Inflation in der Euro-Zone hat wieder deutlich angezogen und den höchsten Stand seit April vergangenen Jahres erreicht. Die jährliche Inflationsrate in den zwölf Staaten der Gemeinschaftswährung betrug im Februar 2,4 Prozent nach 2,2 Prozent im Januar.

HB/dpa LUXEMBURG. Das teilte das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit und korrigierte damit eine erste eigene Vorausschätzung von Ende Februar um 0,1 Prozentpunkte nach oben. In der gesamten EU mit 15 Staaten betrug die Quote 2,3 Prozent, ebenfalls um 0,2 Punkte höher als im Vormonat. Die EU-Kommission erwartet für das laufende Jahr in Euroland bisher eine Rate von 2,0 Prozent. Eine neue Schätzung wird am 8. April vorgelegt. Im vergangenen Jahr waren es 2,3 Prozent gewesen.

Im Februar zogen in Euroland vor allem die Energiepreise an (plus 7,6 Prozent) und die Preise für Alkohol und Tabak (plus 5,6 Prozent). Deutschland lag nach den Berechnungen der EU-Chefstatistiker mit einer Rate von 1,3 Prozent nach 1,0 Prozent im Vormonat weiterhin am unteren Ende der EU-Skala. Die höchste Rate verzeichnete Irland mit 5,1 Prozent.

Die Teuerungsrate blieb im Februar zum siebten Mal in Folge über der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgesetzten Warnschwelle von 2,0 Prozent. Nur unter dieser Marke herrscht nach den Regeln der EZB Preisstabilität. Bei steigender Inflation wird der Spielraum der Zentralbank für mögliche Zinssenkungen geringer.

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