Deutschlandalbum
Deutschsein in Niederdorla

Axel Hacke reist durchs Land und entdeckt wieder einmal das Komische im Alltäglichen.

Was macht uns Deutsche eigentlich aus? Wie sind wir so geworden? Was verbindet uns? Und: Was ist trennend? Das sind Fragen, die wie geschaffen sind für einen, der sich bei der Süddeutschen Zeitung als "Streiflicht"-Autor und Magazin-Kolumnist einen Namen gemacht hat, ebenso wie als Schriftsteller - und dessen Texte stets ein Mix sind aus Ernsthaftigkeit und Witz, leichter Betrachtung und pointierter Kommentierweise. Die Rede ist von Axel Hacke.

Vor allem der "Generation Ente" (die heute oft Saab fährt) ist der Name gut bekannt. Kaum ein Akademiker zwischen Ende Dreißig und Mitte Vierzig, der nicht Hackes vielfach ausgezeichnete Kolumnen kennt. Und kaum einer, der bei Geburt seines ersten Kindes nicht mit einer Ausgabe von Hackes "kleinem Erziehungsberater" beglückt wurde. Mitte der 90er-Jahre, da war das Büchlein der Renner.

Nun ist Hacke 48 und scheint die altersspezifische Unruhe zu spüren, die ihn - wenngleich noch immer mit "familientherapeutischem" Ansatz - nach sich selbst und dem Deutschsein an sich suchen lässt. Oder wie Hacke schreibt: "Vielleicht ist es mal ganz nützlich, das eigene Land wie eine Familie zu betrachten: Menschen, mit denen man auf eine tiefere Art, als einem lieb ist, immer verbunden bleiben wird, vor denen man bisweilen flieht. Die man verstehen möchte, um sich selbst zu verstehen."

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