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Deutschlands zweite Internet-Zeitung ist online

Nach der " Netzeitung " ist mit " ngo-online " seit Montag Deutschlands zweite reine Online-Zeitung ans Netz gegangen.

ddp HEIDELBERG. Nach eigenem Bekunden will das Internet-Medium einen "Wettstreit der Fakten und Argumente von Personen und Institutionen mit den verschiedensten politischen Interessen" moderieren. "Wir wollen den Leserinnen und Lesern weder direkt noch indirekt vorschreiben, was sie zu denken haben", erklärte der Initiator des Projekts, Henrik Paulitz, in Heidelberg. Dazu biete "ngo-online" Argumente verschiedener Seiten und berücksichtige sehr stark jene Akteure, die sich sonst in der Medienlandschaft nur sehr unzureichend durchsetzen können.

Dazu zählten beispielsweise Non Governmental Organizations (NGO), Nicht-Regierungsorganisationen, von denen sich der Name der Internet-Zeitung ableitet. "Angesichts der zunehmenden Dominanz der Ökonomie und der Schwäche der Politik werden gesellschaftliche Debatten um drängende Zukunftsfragen zwar immer wieder gefordert, tatsächlich finden sie aber häufig nur sehr einseitig statt", so Paulitz. Bei "ngo-online" dürften die Sachargumente von Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Wissenschaft, NGO und politischen Initiativen "unzensiert aufeinanderprallen".

Wer auf seine gedruckte Zeitung nicht verzichten will, erhalte mit «ngo-online druckfrisch» eine Druckversion aus seinem eigene Drucker. Auch einen Newsletter mit individuell wählbaren Themen gebe es. Wochenend-Surfer informiere der "Wochenrückblick".

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