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Devisen: Dollar am Tag vor der Präsidentschaftswahl unter Druck

Der Eurokurs hat sich einen Tag vor der mit Spannung erwarteten US-Präsidentschaftswahl seinem Allzeithoch bis auf einen Cent genähert. Die Gemeinschaftswährung kostet am Montagmorgen bis zu 1,2 832 Dollar, fiel zuletzt aber leicht auf 1,2 782 Dollar zurück.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich einen Tag vor der mit Spannung erwarteten US-Präsidentschaftswahl seinem Allzeithoch bis auf einen Cent genähert. Die Gemeinschaftswährung kostet am Montagmorgen bis zu 1,2 832 Dollar, fiel zuletzt aber leicht auf 1,2 782 Dollar zurück. Das Rekordhoch wurde am 18. Februar mit 1,2 930 Dollar markiert. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2 737 (Donnerstag: 1,2 711) Dollar festgesetzt.

"Der Ausgang der US-Wahl ist ein größerer Unsicherheitsfaktor als die kommenden Konjunkturdaten", sagte Volkswirt Dieter Schwarz von Helabatrust. "Eine Periode der Unsicherheit über den Wahlausgang würde eindeutig den Dollar belasten."

Umfragen zufolge wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber George W. Bush und seinem Herausforderer John Kerry erwartet. Ein Wahlchaos wie vor vier Jahren und langwieriges juristisches Gerangel um den Sieger wird inzwischen nicht mehr ausgeschlossen. Bereits vor dem 2. November hat es dutzende Klagen gegeben. Rechtsberater der Demokraten und Republikaner halten es für durchaus möglich, dass der nächste Präsident erst Tage oder Wochen nach der Wahl feststehen wird.

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