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Devisen: Euro fest, aber wieder unter morgendlichen Rekordwert von 1,3 335 Dollar

Ungeachtet überraschend guter Konjunkturdaten aus den USA hat der Eurokurs seine Aufwärtsbewegung am Mittwoch fortgesetzt. Das am Morgen erreichte Rekordhoch von 1,3 335 Dollar konnte er jedoch nicht halten und notierte zuletzt bei 1,3 321 Dollar.

dpa-afx NEW YORK. Ungeachtet überraschend guter Konjunkturdaten aus den USA hat der Eurokurs seine Aufwärtsbewegung am Mittwoch fortgesetzt. Das am Morgen erreichte Rekordhoch von 1,3 335 Dollar konnte er jedoch nicht halten und notierte zuletzt bei 1,3 321 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs der Gemeinschaftswährung am Nachmittag auf 1,3 294 (Dienstag: 1,3 295) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 522 (0,7 522) Euro.

Neben den privaten Konsumausgaben und dem Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (ISM) war auch der Konjunkturbericht (Beige Book) der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve positiv ausgefallen: Die US-Wirtschaft expandierte bis Ende November weiter.

"Konjunkturdaten spielen derzeit eigentlich keine Rolle", sagte Ökonom Holger Fahrinkrug von UBS. Eher das Gegenteil sei der Fall. Robuste Konjunkturdaten aus den USA schürten die Sorge vor einer Ausweitung des US-Leistungsbilanzdefizits, denn die Daten deuteten darauf hin, dass die Nachfrage aus den USA relativ stark bleibe. Eine weitere Dollar-Abwertung sei damit absehbar. Der Eurokurs dürfte nach Ansicht der UBS bis Ende 2005 bei 1,40 Dollar liegen.

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