Archiv
Devisen: Euro gibt moderat nach - Interventionen von Zentralbanken vermutet

Politisches Unbehagen über die Dollar-Schwäche und mögliche Interventionen von Zentralbanken haben die Rekordfahrt des Euro am Montag zunächst einmal gestoppt. Am Abend um 21 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3 271 Dollar.

dpa-afx FRANKFURT. Politisches Unbehagen über die Dollar-Schwäche und mögliche Interventionen von Zentralbanken haben die Rekordfahrt des Euro am Montag zunächst einmal gestoppt. Am Abend um 21 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3 271 Dollar. Damit löste sich der Euro von seinem am Freitag erreichten Rekordhoch von 1,3 329 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3 247 (Freitag: 1,3 238) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7 549 (0,7 554) Euro wert.

Der leichte Kursrückgang des Euro sei kein Schwächezeichen, sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Die an diesem Donnerstag anstehende Ratssitzung der EZB und der US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag machten einige Marktteilnehmer aber wieder etwas vorsichtiger. Ein unerwartet kräftiger Beschäftigungszuwachs in den USA und Hinweise auf mögliche Eingriffe der Währungshüter an den Devisenmärkten könnten den Dollar zumindest vorübergehend stützen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%